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Politik
Bei seinem Besuch in Berlin hat der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski die Bundesregierung zur raschen Entschädigung der wenigen noch lebenden Opfer der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg in Polen aufgefordert. Polen erwarte eine "Wiedergutmachung im moralischen Sinne und auch im materiellen Sinne", sagte Sikorski am Mittwoch in seiner Rede beim Deutsch-Polnischen Forum im Auswärtigen Amt. "Die Bundesrepublik Deutschland sollte das ernst nehmen und sollte diese Herausforderung wirklich schnell angehen."
Juni 17, 2026
AKTUELLE NACHRICHTEN
Der Spielwarenhersteller Ravensburger hat die Mehrheitsbeteiligung am Plüschtierhersteller Steiff erworben. Steiff werde weiterhin eigenständig am bisherigen Firmensitz im baden-württembergischen Giengen an der Brenz geführt, wie Ravensburger am Mittwoch mitteilte. Verkäufer sei die Steiff Beteiligungsgesellschaft, die von den Erben der Firmengründerin Margarete Steiff gehalten wird. Mit der Partnerschaft von Ravensburger stelle die Familie die Weichen für eine langfristige Perspektive des Unternehmens.
Juni 17, 2026
AKTUELLE NACHRICHTEN
Zum 35. Jahrestag des Nachbarschaftsvertrags hat Deutschland mehrere Kulturgüter an Polen zurückgegeben, die während der deutschen Besatzung Polens im Zweiten Weltkrieg geraubt worden waren. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) wertete die Rückgabe am Mittwoch in Berlin als "Ausdruck von gegenseitigem Respekt, bleibender deutscher Verantwortung und unserer vertrauensvollen Partnerschaft". Sie stärke "die festen Bande zwischen unseren Ländern weiter".
Juni 17, 2026
Bedrohungen, tätliche Angriffe, Holocaust-Leugnungen: Die Zahl antisemitischer Vorfälle in Deutschland befindet sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Dies geht aus dem am Mittwoch in Berlin vorgestellten Jahresbericht des Bundesverbands der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (Rias) hervor. Dessen Meldestellen dokumentierten 2025 insgesamt 8725 antisemitische Vorfälle und damit rund hundert mehr als im Vorjahr. Besonders stark nahmen 2025 Vorfälle mit einem rechtsextremen Hintergrund zu.
Juni 17, 2026
Für den Stromtransport von Offshore-Windparks ans Festland ist der Bau großer Konverterplattformen nötig - davon profitieren soll künftig auch die heimische Wirtschaft, vor allem in Mecklenburg-Vorpommern. Der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz vergab einen milliardenschweren Großauftrag, für den wesentliche Komponenten auf der Rostocker Neptun-Werft gefertigt werden sollen. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) bezeichnete dies als "hervorragende Nachricht" für ihr Bundesland.
Juni 17, 2026
Technik
Im französischen Evian haben die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten ihren Gipfel mit Beratungen über die Lage der Weltwirtschaft fortgesetzt. Bei einer Arbeitssitzung am Mittwochvormittag geht es um Strategien, um das Wirtschaftswachstum nachhaltig zu stärken und wirtschaftliche Ungleichgewichte zu beseitigen. An den Beratungen nehmen auch Vertreter der Partnerländer, unter ihnen Brasilien und Indien, sowie internationaler Wirtschaftsorganisationen teil.
Juni 17, 2026
AKTUELLE NACHRICHTEN
Die EU lockert ihre Regeln für Schadstoffe in Lippenstift, Sonnencreme und Co. Vertreter aus dem Europaparlament und dem Rat der 27 EU-Länder einigten sich in der Nacht zum Mittwoch darauf, dass Kosmetika mit gefährlichen Chemikalien künftig länger auf dem Markt bleiben dürfen. Die EU gibt den Herstellern damit mehr Zeit, sich an neue Verbote anzupassen.
Juni 17, 2026
Wirtschaft
In Deutschland leben mehr als vier Millionen Menschen, die aufgrund von Flucht und Vertreibung in das Bundesgebiet gekommen sind - ein Teil davon allerdings schon vor vielen Jahrzehnten. Das geht aus Daten des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden hervor, welche die Behörde am Mittwoch anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni veröffentlichte. In der Statistik enthalten sind auch Vertriebene aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs und den Jahren danach.
Juni 17, 2026
AKTUELLE NACHRICHTEN
Ein russisches Kriegsschiff soll im Ärmelkanal Warnschüsse in der Nähe einer Yacht abgegeben haben. Die Besatzung der in Großbritannien registrierten Yacht habe die Warnschüsse gemeldet, verlautete am Dienstag aus britischen Verteidigungskreisen. Der Vorfall soll sich rund 20 Seemeilen südlich der Isle of Wight ereignet haben. Ein Sprecher des britischen Verteidigungsministeriums erklärte: "Wir untersuchen Berichte über einen Vorfall im Ärmelkanal."
Juni 16, 2026
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