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Politik
In den USA sind zwei Journalisten verhaftet worden, die über eine Protestaktion gegen die Einwanderungsbehörde ICE in einer Kirche berichtet hatten. Unter ihnen ist der frühere CNN-Moderator Don Lemon, wie dessen Anwalt Abbe Lowell am Freitag bestätigte. Er warf der Regierung von Präsident Donald Trump einen "beispiellosen Angriff" auf die Pressefreiheit vor. Scharfe Kritik kam auch von einem Journalistenverband sowie Demokraten im Kongress.
Januar 30, 2026
AKTUELLE NACHRICHTEN
Der frühere CNN-Moderator Don Lemon ist nach einem Bericht über eine Protestaktion gegen die US-Einwanderungsbehörde ICE verhaftet worden. Lemons Anwalt Abbe Lowell warf der Trump-Regierung am Freitag einen "beispiellosen Angriff" auf die Pressefreiheit vor. US-Justizministerin Pam Bondi erklärte dagegen, Lemon sowie drei zuvor festgenommene Aktivisten hätten einen "koordinierten Angriff" auf eine Kirche im Bundesstaat Minnesota verübt.
Januar 30, 2026
AKTUELLE NACHRICHTEN
Die Verfassungsrechtlerin Frauke Brosius-Gersdorf hat mit Blick auf ihre gescheiterte Wahl an das Bundesverfassungsgericht einen Appell an Frauen gerichtet. "Ich wünsche mir, dass sich junge Frauen nicht entmutigen lassen von dem, was mir passiert ist", sagte Brosius-Gersdorf in einem Interview mit der "taz" (Samstagsausgabe). Sie wünsche sich, dass die Frauen im Land "ihren Töchtern sagen: Sie können immer noch alles werden und erreichen in Deutschland - Verfassungsrichterin oder Bundeskanzlerin oder Vorstandsvorsitzende."
Januar 30, 2026
Knapp drei Jahre nach einem Bootsunglück mit dutzenden toten Migranten hat in Italien am Freitag der Prozess gegen sechs italienische Beamte begonnen. Die vier Beamten der italienischen Finanzpolizei Guardia di Finanza und zwei Mitglieder der Küstenwache werden der fahrlässigen Tötung und des Schiffsbruchs "durch Fahrlässigkeit" beschuldigt, weil sie nach Ansicht der Staatsanwaltschaft nicht rechtzeitig auf die Notlage des Bootes reagiert haben.
Januar 30, 2026
Christian Wück hat seinen am Jahresende auslaufenden Vertrag als Bundestrainer der deutschen Fußballerinnen langfristig verlängert. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mitteilte, unterschrieb der 52-Jährige einen neuen Kontrakt bis August 2029. Auch die Co-Trainerinnen Saskia Bartusiak und Maren Meinert erhielten neue Verträge. Wück hatte die Auswahl nach Olympia 2024 von Horst Hrubesch übernommen.
Januar 30, 2026
Politik
Mit der Bemerkung, Jesus Christus habe wahrscheinlich Sex mit Maria Magdalena gehabt, hat der kolumbianische Präsident Gustavo Petro Empörung unter den Gläubigen seines Landes ausgelöst. Die Evangelikale Vereinigung Kolumbiens erklärte, Petros Äußerungen verzerrten "die historische, biblische und theologische Wahrheit" und zeigten einen "Mangel an Respekt". Auch die größte katholische Vereinigung des Landes rief den Präsidenten zur Zurückhaltung auf; die Episkopale Konferenz forderte, Politiker sollten grundsätzlich auf "theologische" Äußerungen verzichten.
Januar 30, 2026
AKTUELLE NACHRICHTEN
Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Januar wieder stärker gestiegen. Die Inflationsrate kletterte im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden auf Basis vorläufiger Daten mitteilte. Im Dezember hatte die Teuerung noch bei 1,8 Prozent gelegen. Analysten erklärten den Sprung vor allem mit dem starken Anstieg der Kraftstoffpreise.
Januar 30, 2026
Politik
Inmitten anhaltender Spannungen zwischen den USA und dem Iran hat sich Teheran zu einer Wiederaufnahme der Gespräche über sein Atomprogramm bereit erklärt. Entsprechende Verhandlungen müssten "fair und auf Augenhöhe" stattfinden und dürften keine Debatten über die Raketenbestände oder Verteidigungskapazitäten seines Landes beinhalten, sagte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi am Freitag in Istanbul vor Journalisten. US-Präsident Donald Trump, der nach der brutalen Niederschlagung der jüngsten Proteste im Iran mit einem erneuten Militärangriff gedroht hatte, äußerte derweil die Hoffnung, dass ein Militäreinsatz vermieden werden könne.
Januar 30, 2026
AKTUELLE NACHRICHTEN
In seiner ersten Sitzung in diesem Jahr hat der Bundesrat grünes Licht für eine Reihe von Verbesserungen beim Verbraucherschutz gegeben. So sollen Verbraucherinnen und Verbraucher künftig einen im Internet geschlossenen Vertrag einfach per Mausklick auf einen Button widerrufen können. Ein weiteres am Freitag von der Länderkammer gebilligtes Gesetz sieht strengere Regeln für Unternehmen vor, die ihre Produkte als "umweltfreundlich" vermarkten. Zudem stimmte der Bundesrat einem Gesetz zu mehr Produktsicherheit etwa bei Spielzeug zu.
Januar 30, 2026
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