- Zentralafrikanische Republik: Präsident Touadéra wiedergewählt
- Maduro plädiert vor US-Gericht auf nicht schuldig und bezeichnet sich als "Kriegsgefangenen"
Politik
Zwei Tage nach der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch die USA ist dessen bisherige Stellvertreterin Delcy Rodríguez als Übergangspräsidentin des südamerikanischen Landes vereidigt worden. Sie legte am Montag im Parlament in Caracas ihren Amtseid ab. Sie tue dies "im Namen aller Venezolaner", sagte die 56-Jährige. Rodríguez verurteilte erneut die "Entführung" Maduros und seiner Ehefrau Cilia Flores, die von den USA als "Geiseln" festgehalten würden.
Januar 05, 2026
AKTUELLE NACHRICHTEN
Nach der Anerkennung eines palästinensischen Staates durch Großbritannien im September ist in London die palästinensische Botschaft offiziell eingeweiht worden. Der palästinensische Botschafter in Großbritannien, Husam Somlot, sprach bei der kurzen Zeremonie am Montag von einem "historischen Moment" und "tiefgreifenden Meilenstein der britisch-palästinensischen Beziehungen". Die Botschaft stelle für Generationen von Palästinensern den Beweis dar, "dass unsere Identität nicht geleugnet werden kann", fügte er hinzu.
Januar 05, 2026
AKTUELLE NACHRICHTEN
Wegen einer tödlichen Küchenmesserattacke auf seine getrennt von ihm lebende Ehefrau in Anwesenheit der vier gemeinsamen Kinder ist Mann in Berlin zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Das Landgericht der Bundeshauptstadt ging nach Angaben einer Sprecherin in seiner Begründung am Montag von einem Mord aus niedrigen Beweggründen aus und sprach von einem Femizid. Der 45-Jährige handelte demnach aus Wut darüber, dass seine Ehefrau seinen Wünschen nicht uneingeschränkt folgen wollte.
Januar 05, 2026
Nach dem US-Militäreinsatz in Venezuela sind die Aktienkurse der großen US-Ölkonzerne an der Wall Street in New York gestiegen. Die Aktien von Chevron und von ConocoPhillips legten zu Handelsbeginn am Montag jeweils um mehr als vier Prozent zu, die Aktie von ExxonMobil stieg um 2,1 Prozent im Wert. Zum Vergleich: Der Aktienindex Dow Jones legte nur leicht um 1,1 Prozent zu.
Januar 05, 2026
Nach der Neubesetzung mehrerer Schlüsselposten in seinem Kabinett hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nun auch den Leiter des Inlandsgeheimdienstes SBU abgesetzt. Selenskyj bedankte sich am Montag in den Onlinenetzwerken bei dem in der Ukraine äußerst beliebten SBU-Chef Wasyl Maljuk für seine bisherige Arbeit. Dazu veröffentlichte ein Foto, auf dem zu sehen ist, wie er Maljuk die Hand schüttelt.
Januar 05, 2026
Boulevard
Wegen eines missglückten Mordversuchs an ihrem Ehemann mit einem Beil ist eine 72-jährige Berlinerin zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Berliner Landgericht sprach sie des versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung schuldig, wie eine Gerichtssprecherin am Montag mitteilte.
Januar 05, 2026
AKTUELLE NACHRICHTEN
Das wegen eines spektakulären Diebstahls in die Kritik geratene Louvre-Museum in Paris kann wegen eines Streiks erneut nur teilweise öffnen. Etwa 350 Beschäftigte stimmten nach Gewerkschaftsangaben am Montag einstimmig für eine Fortsetzung des kurz vor Weihnachten begonnenen Streiks, um gegen die Arbeitsbedingungen zu protestieren. Die Museumsleitung erklärte, dass die Meisterwerke des Museums weiterhin zu besuchen seien, unter ihnen die Mona Lisa und die Venus von Milo. Teile des Museums blieben jedoch geschlossen.
Januar 05, 2026
Sport
"Heimkehrer" Younes Ebnoutalib erwartet eine emotionale Premiere in der Fußball-Bundesliga. "Ich glaube, da werden schon Tränen fließen", sagte der Neuzugang von Eintracht Frankfurt, der gebürtig aus der Mainmetropole stammt. Am kommenden Freitag (20.30 Uhr/Sky und Sat.1) könnte der von Zweitligist SV Elversberg verpflichtete Stürmer gegen Borussia Dortmund debütieren. Er wolle sich dabei auf sich fokussieren und "die Zeit genießen, Emotionen gehören aber dazu", sagte der 22-Jährige bei seiner Vorstellung.
Januar 05, 2026
AKTUELLE NACHRICHTEN
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat von den USA eine rechtliche Begründung für ihre Militärintervention in Venezuela gefordert. Die US-Regierung müsse "der Weltöffentlichkeit erklären, auf welcher rechtlichen Basis das geschehen ist", sagte Wadephul am Montag im Deutschlandfunk. "Das ist bisher nicht geschehen." Die Bundesregierung hielt derweil an ihrer Weigerung fest, die US-Intervention als Verstoß gegen das Völkerrecht zu kritisieren. Die Opposition warf ihr deshalb Duckmäusertum vor.
Januar 05, 2026
- Nach 26 Jahren Studium: Kein Wohngeld für 50-jährigen Dauerstudenten
- Alle Opfer von Brandkatastrophe in der Schweiz identifiziert
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