Medien: Formel-1-Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien abgesagt
Die Formel 1 hat offenbar auf die kritische Sicherheitslage im Nahen Osten reagiert und als Folge des Iran-Kriegs die bevorstehenden Rennen in der Golfregion erwartungsgemäß abgesagt. Dies berichteten Sky und RTL/ntv übereinstimmend am Freitag, von der Rennserie gab es zunächst keine Bestätigung. Ebenso blieb zunächst offen, ob andere Streckenbetreiber einspringen oder die Rennen ersatzlos ausfallen.
Der Große Preis von Bahrain (12. April) und der Große Preis von Saudi-Arabien (19. April) stehen zwar erst in einem guten Monat an, wegen der komplizierten Logistik des Formel-1-Trosses drängte aber die Zeit.
Nach dem absolvierten Saisonauftakt in Australien sowie dem Folgerennen in China an diesem Wochenende findet der dritte Saisonlauf der Königsklasse in Japan (29. März) statt. Der Kalender umfasste auch in der Saison 2026 planmäßig 24 Rennen.
Die USA und Israel hatten Ende Februar Luftangriffe auf den Iran gestartet. Dabei wurden der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Teheran reagierte mit Angriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion. Betroffen waren unter anderem auch Saudi-Arabien sowie die bahrainische Hauptstadt Manama.
K.Baro--ESF